Ode an den Arsch


kermitshitWas ne arschige Überschrift, ich weiß, ich weiß. Aber manchmal muss man halt mal über seinen winzigen Schatten im Angesicht der unendlichen Geschichte der Menschheit – halt, des Blinzelns der menschlichen Existenz im Angesicht der unendlichen Geschichte des Universums – springen. Auch am Arsch der Welt.

Alles klar?

Gestern war ein Scheiß Tag. Geradezu arschig hat er begonnen, da ich meinen faulen Arsch nicht bewegt habe. Obwohl, eigentlich war es „ausnahmsweise“ Mal nicht meine Schuld. Also, zum Einlauf zur Einführung: ich muss hier das wöchentliche Ritual einer „Online-Diskussion“ über mich ergehen lassen, was soviel heißt wie ein-, zweimal die Woche auf eine Homepage gehen, sich einloggen, und n bisschen belangloses Zeug über Rassismus, Kolonialisierung, Unterdrückung, Ausbeutung, Sklaverei etc. schreiben. Jedenfalls hab ich mich gestern arglos eingeloggt um meinen Gehrinschiss auszubreiten. Doch, siehe da, ich war als Po Moderator eingeteilt und sollte eigentlich moderieren, d.h. einen kurzen Einlauf-Einführungstext schreiben und die Diskussion gehörig ein- und anheizen. Tja, ich Arsch-mit-Ohren war mir ziemlich sicher, dass ich für nächste Woche eingeteilt war und nich über das etwas prekäre Thema „Rassismus / Rassenlehre“ sondern über ein Buch namens „Cambridge“ über einen afrikanischen Sklaven in der Karibik referieren sollte. Jedenfalls musste ich mir vom P(r)ofessor sagen lassen (der sicher dachte: „Was’n Arsch“), dass ich definitiv für diese Woche eingeteilt war und deshalb moderieren muss, und zwar JETZT!
Gut, da war ich dann halt angearscht und musste mich auf meinen arsch setzen und hoppel-di-popp rasch 46 Seiten durchrattern, nen kurzen, arschigen essay verfassen, und dit janze ins verkackte Netz stellen. Wäre halb so wild, wäre nicht in meiner Diskussionsgruppe eine gute alte Bekannte gewesen.

Kate!

Ja, genau, die Kate, die mich als judenhassenden Nazi sieht, nicht mit mir reden will, weil meine Eltern ja selbstverständlich Geschwister Nazis sind und den den deutschen anhaftenden Rassismus / Antisemitismus als Konstante ansieht (wow, ein Mathewort hat sich hier eingeschlichen… dit müsst ick ma genauer ANALysieren!). Super, nicht nur dass ich ca. 3 Stunden hatte um den ganzen Scheiß zu lesen, in einen Essay zu verpacken und mir intelligent anmutende Fragen auszudenken, nein.
Nein!

Zu allem Übel muss auch noch Kate, die kleine ignorante, überall Nazis witternde, deutschenhassende Kackbratze in meiner Diskussionsgruppe sein. Schon bevor ich anfangen konnte zu moderieren, stand sie mit einem Kommentar zum Rassismus bereit (mein GOTT, war ich erleichtert, dass sie nicht über meine familiäre Nazivergangeheit aufklärte…dieses Stigma, es haftet an mir!).
Ihr wollt mich doch alle verarschen, dachte ich mir.

Wie auch immer, ich hab mir meine arschige Stimmung kaum anmerken lassen (sorry Lotti) und mir-nichts-dir-nichts nen arschlangweiligen Text aus den Finger gesaugt (gesogen? gezogen? scheiß deutsch…). Kate’s Gedankenkacke habe ich natürlich aufgegriffen und ihr für ihre überaus sorgfältig formulierte Meinung gedankt (Danke, Danke…).

Ein weiteres Übel war, dass die Bibliothek um 22h zumachte und ich ne halbe Stunde draußen in der Kälte mir den Arsch abfrieren musste, da ich zuhause immernoch kein veracktes Internet habe! Nach den intensiven 3,5 Stunden lesen, schreiben und bangen war ich dann ziemlich im Arsch und bin nach Hause gearscht gegangen um in mein Bett zu flüchten. Schrecklich, sich so den Arsch aufzureißen, sag ich euch!

Im Traum hab ich mir dann fast in die Hosen gemacht, weil irgendwas seltsames mich verfolgt hat. Falls ich mich recht erinnere – was ich natürlich nicht garantieren kann, mir aber auch niemand das Gegenteil beweisen kann…HA! – hat mich im Traum ein pinkfarbenes, mit in chemischem Gesöff ertränkter Scheiße schmeißendes Dixiklo verfolgt. Warum auch immer, ich hatte eine Scheiß-Angst, kann ich euch sagen. Sauber aufgewacht hab ich mich auf den abend gefreut an dem wir in eine Bar zu einem Crap-Race Crab-Race gehen wollten. Vorher haben Mario und ich noch etwas Shit genossen und sind völlig im Arsch vom arschig-gelaunten Busfahrer angekackt angemault worden. Dann mussten wa ne arsch-lang dauernde Weile auf Einlass warten, in einer Schlange die ewig lang war. Die Politik der Türsteher (endlich bin ich zurück in bekanntem Terrain, Türsteher sind mir wieder extrem unsympathisch) war „Einer raus, einer rein“, was auch das Motto eines Arschf**k-Pornos hätte sein können. Unsere belastende Wartezeit wurde nur durch einen Typen erheitert, der völlig im Arsch aus der Bar gestürmt kam und im Laufen, vor den Türstehern und ca. 100 Leuten in der Warteschlange, saftig auf den Bürgersteig gekotzt hat. Danach is er einfach weitergelaufen, als ob nix gewesen wäre (Erinnerungen an ein anderes Crab-Race wurden wach). Um euch auch nix zu ersparen, sein Erbrochenes hatte eine gesunde rötliche Färbung, war sehr wässrig, bis auf ein paar Stücke eines noch nicht ausgekackten Burgers. Ich hab den arschig gelaunten Türsteher gleich gefragt, welches Getränk das denn war – auf eine verkackte Antwort warte ich immernoch!

Inna Bar war es arsch-voll, arschig-warm und es wurde das „Wackel-mit-dem-Arsch-Spiel“ gespielt. Mein Knackarsch kam aufgrund nur geringfügigen Alkoholkonsums nur spärlich zum Wackeln. Amaya, eine Spanierin die ihren Arsch in einer sehr beengend aussehenden schwarzen „Vinyl-leggins“ verpackt hatte, beklagte des öfteren, dass ihr irgendwelche Arschlöcher an den Arsch tatschen. Tja, angearscht, wenn du den Arsch so präsentierst…Nach einiger Zeit dann habe ich den Ort des Schreckens, den ich allerdings diesmal sehr amüsant fand, verlassen und bin mit nem arschteueren Taxi nach Hause.

Damit endet meine Ode, die heute dem Gesäß gewidmet war, und euch, frohlocket frohlocket, nicht auf den Sack gegangen ist. Damit sei angedeutete, welchem Körperteil die nächsten Zeilen gewidmet sein werden.

Cmon Baby, beweg dein Arsch.

P

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Eine Antwort to “Ode an den Arsch”

  1. M&M Says:

    lol

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