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		<title>Kirsch-chen &#8211; Tag 2</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 08:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
				<category><![CDATA[pepe&#039;s welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wohliges Erwachen, in warmen, flauschigen, leicht nach Lavendel duftenden Kopfkissen, umarmt von einer Bettdecke, die mich wie eine fette Geliebte wärmte. Wo bin ich? Wo bin ich? Ich wachte auf vom gedämpften Surren der Klimaanlage, blickte zweifelnd um mich und sah rechts von mir Chapon in seinem Bett, dahinter Monelle und Lilian. Sie schliefen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=456&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/04/p1020372.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-457" title="P1020372" src="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/04/p1020372.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p>Ein wohliges Erwachen, in warmen, flauschigen, leicht nach Lavendel duftenden Kopfkissen, umarmt von einer Bettdecke, die mich wie eine fette Geliebte wärmte.</p>
<p>Wo bin ich?<span id="more-456"></span></p>
<p>Wo bin ich?</p>
<p>Ich wachte auf vom gedämpften Surren der Klimaanlage, blickte zweifelnd um mich und sah rechts von mir Chapon in seinem Bett, dahinter Monelle und Lilian. Sie schliefen noch, selig wie Kleinkinder in der Krippe, in ihren riesigen Betten. Das Hotelzimmer sah weniger glamourös aus im Morgenlicht als in der Nacht zuvor: braune, ornamentierte Tapeten, Wandlampen aus Milchglas in Blütenform, Spiegel von monströsen Holzrahmen umarmt – es sah ungefähr so aus, wie mans sich bei einer ´34 geborenen Wirtschaftswunder-Oma zuhause vorstellt.</p>
<p>Ich stand auf und stolperte schlaftrunken über den weichen, braunen Teppich ins Bad, wo mir das grelle Badezimmerlicht beinahe die Netzhaut verbrannte. Erst ein Schub kaltes Wasser vollbrachte das Wunder, mich wie ein Mensch aussehen zu lassen. Ich schnappte mir Hotelseife und Shampoo, stellte mich unter die mit goldenen Armaturen verzierte Dusche und freute mich wie ein Krebstumor in der Raucherlunge über das Anzünden einer neuen Zigarette über den Duschkopf mit fünf verschiedenen Wasserstrahleinstellungen.</p>
<p>Als ich mit spielen fertig war, und auch noch sauber, trocknete ich mich mit dem mit Weichspüler vergewaltigten Handtuch ab, zog mich an, schlich aus dem Bad, vorbei an der (braunen) Minibar und mit gehässiger Vorfreude zu den braunen, mir Blumenmotiven gespickten Gardinen. Ich riss die Fensterschleier auf und rief mit voller, vor Freude strotzender Stimme:</p>
<p>„GOOOOOOOD MOOOOOOOORRRNING VIIIIIEEEEETTNNAAAAAMM!“</p>
<p>Das mir entgegenschwallende Gegrunze war ein klares Zeichen dafür, dass meine Aufweckkünste und die grellen Sonnenstrahlen ihre Wirkung erfüllt hatten.</p>
<p>Während sich die drei Französchen fertig machten für einen langen Tag der Campingplatz- und Jobsuche, zog ich mich an und ging die engen, mit fettem Teppich belegten Stufen des Motels hinab zur Rezeption. Da es erst sieben Uhr morgens war, traf ich Gary den Nachtwächter wieder und quatschte ein bisschen mit ihm über Kirschfarmen und wo man am besten Jobs finden kann. Gary schrieb alles was er wusste auf die Rückseite unserer Karte von Orange und Umgebung und konnte mir sogar ein paar Telefonnummern geben. Die gute Gastfreund- und Hilfsbereitschaft der australischen Landbevölkerung gab mir Hoffnung. Nach drei Kippchen verabschiedeten wir uns dann und sollten uns nie wieder sehen. Wegwerffreunde nennt man das, hat mir mal jemand gesagt.</p>
<p>Als die Schlafmützen es schließlich geschafft hatten, sich aufzurappeln, setzten wir uns ins Auto und fuhren der Sonne entgegen, mit dem Ziel einen Campingplatz zu finden. Da es erst acht Uhr war, hatte das Büro des letzten Campingplatzes in Orange, auf dem ein paar Zeltplätze zu haben waren, noch nicht geöffnet und wir beschlossen nach Mount Mackanzie zu fahren, wo man laut Gary umsonst Zelten konnte. Da der beschwerliche Weg hinauf auf den Gipfel über Schotterpisten führte, hatte besonders Chapon, dessen $ 2.000 Kaution auf dem Spiel standen, etwas Bammel – laut Mietvertrag durften wir nicht weiter als 500 Meter in Nationalparks ohne asphaltierte Straßen fahren. Da ich aber am Steuer saß, gings Ruckzuck hinauf auf den Berg, „Koste es, was es wolle.“</p>
<p>Oben angekommen, genossen wir die schöne Aussicht, Chapon betete etwas nach Mekka, und wir bestaunten die äußerst schmucken Radio- und Fernsehmaste. Es geht nichts über wahre menschliche Meisterleistungen der Technik inmitten eines Nationalparks. Der Campingplatz hatte kein fließendes Wasser und es gab kein Licht, weshalb wir diese Option dann auch schnell verwarfen. Wir fuhren die einspurige, rote Schotterpiste wieder hinab und sahen zwei  Backpacker inmitten des Nichts herum wandern. Ich  hielt an und fragte sie, ob sie nen „Lift“ bräuchten – doch als Antwort kam mir nur ein französisch akzentuierter Verdacht von Englisch entgegen. Ich übergab völlig planlos an meine drei französischen Übersetzer, welche etwas mit den zwei verwirrt scheinenden Gestalten redeten. Als wir weiterfuhren, erfuhr ich, dass die wandernden Französchen wohl zuviel Nachschattengewächse geraucht hatten – was auch ihr seltsames Gebaren erklärte.</p>
<p><a href="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/04/p1020358.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-458" title="P1020358" src="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/04/p1020358.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p>Dann, wieder zurück auf flachem Lande, begann endlich das eigentliche Abenteuer: Kirschenplantagen, wohin das Auge sah. Überall Reihen von grünen Bäumen, mal mit Netzen überhangen um die Vögel abzuhalten, mal voll praller Kirschen. Jobhunting war die neue Devise. Die erste Farm war von einem Farmer namens Danni, dessen Nachnamen ich nicht aussprechen kann, geschweige denn auf Papier bringen. Wir fuhren kurzer Hand auf die Farm und schickten unsere Meisterin der Frauenwaffenkunst Monelle zum „shed“ wo die Kirschen sortiert werden. Sie redete kurz mit den Besitzern und kam zurück mit den Worten: „Wir sollen heute Abend noch mal anrufen“. Immerhin, der erste Schritt war getan.</p>
<p>Es ging weiter, von Farm zu Farm, immer aufs Privateigentum von Bauern fahren, um nach Jobs zu betteln. Welch Wunder, dass keiner auf uns geschossen oder uns von seinem Hab und Gut vertrieben hat. In Brandenburg würde man wahrscheinlich verhaftet werden, wenn man einfach auf Bauernhöfe fährt, aber wir waren ja zum GLÜCK nicht in Brandenburg. Auf einigen Farmen wurde uns gesagt, dass es zu früh sei, zum Ernten, auf anderen, dass die Saison fast vorbei ist, auf wieder anderen, dass sie schon genügend „Picker“ haben. Im Laufe des Tages klapperten wir so um die 30 Farmen ab und hatten eine DinA4 Seite voll Namen, Nummern und Adressen – aber noch immer keinen Job.</p>
<p>Zufrieden, alles getan zu haben was in unserer Macht stand, fuhren wir zurück nach Orange und gönnten uns ein gesundes Pizza Hut ‚all you can eat’ für 15$ pro Nase. Bis dahin hatten wir alles andere getan, als Geld zu verdienen, sondern lediglich Geld zum Fenster rausgeschmissen. Um überhaupt erst auf den Trip fahren zu können, musste ich Mario um 350 $ anpumpen und konnte glücklicherweise mein verwaistes Zimmer „untervermieten“. Immernoch obdachlos fuhren wir dann erneut zum Campingplatz und trafen endlich jemanden in der Rezeption an.</p>
<p>Die erste Person die tatsächlich aus Orange kam (Gary kam weiter aus dem Westen) zeigte uns auch gleich wie unfreundlich und schlechtgelaunt australische Landeier seien könne. Die Rezeptionisten war mitte 30, blond, etwas wohlgeformt und hatte ein Gemüt wie ein deutscher Kleinkolonie-Lauben Besitzer, dem in die Essecke geschissen wurde. Wir bezahlten schnell die 90$ pro Woche pro Zelt und flüchteten aus dem schlechte Laune Tempel um sogleich die Zelte zu errichten.</p>
<p>Wenn man Sie denn Zelte nennen kann. Chapon und ich hatten erst nachdem wir das Auto von der Vermietung abgeholt hatten während einer Shoppingtour ein 30$ Zelt erstanden. Es stand in 5 Minuten, doch wurde uns schnell bewusst, dass es sehr kalt, feucht, und eng werden würde in diesem Lowbudget Verschnitt eines Zeltes. Immerhin stand unser Zelt, denn Lilians und Monelles Second Hand Zelt hatte selbst Schwierigkeiten, dies zu vollbringen. Nach etwas Kampf standen aber unsere zwei Missgeburten von Zelten und wir waren mit Abstand der armseligste Haufen auf dem gesamten Campingplatz – Inmitten von einer Hillbilly Familie im 9 Mann Zelt (7 Kleinkinder); einer Reihe von Backpackern in Campervans, ausgestattet mit allem, was ein Leben auf der Straße erfordert; und natürlich australischen Arbeitern und Urlaubern  in den Hütten und Wohnwagen, die ein echtes zuhause ersetzten.</p>
<p><a href="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/04/p1020370.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-459" title="P1020370" src="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/04/p1020370.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p>Back to the roots also. Wir kochten dann unser erstes Gericht auf dem billig Gaskocher und benutzten das Abblendlicht unseres Toyota, als es zu dunkel zum gucken wurde. Gut organisiert waren wir also. Die zweite Nacht stand an, und uns schwante zum ersten Mal, wie kalt es werden kann in den Hügeln im Mid-Westen New South Wales, 250 km westlich von Sydney. Ein eisiger Wind wehte, mit der plötzlichen Dunkelheit kam ein eisiger, feuchter Wind, dunkle Wolken versperrten die Sicht auf die klaren und gut sichtbaren Sterne. Wir riefen bei der ersten Farm an, die wir ‚besucht’ hatten und Jenny, die Frau des Farmers, sagte uns, dass wir morgen früh um 5 anfangen könnten.</p>
<p>Was eine Samstagnacht also, für uns. Wir gingen um 9 Uhr ins Bett und ich fragte vorher noch schnell 2 deutsche Backpacker die auf der selben Farm arbeiteten, ob Sie uns im Morgen den Weg zeigen könnten. Dann schlich ich mich zu Chapon ins Zelt und bibberte mich in den Schlaf. Mir schauderte bereits vor dem Erwachen um 4 Uhr morgens. Ich wurde ausgewählt zum Kaffee kochen. ‚Gute Nacht, heile, langweilige Studentenwelt. Willkommen, anstrengende, chaotische Fruitpicker Zeiten’. Ich war angespannt. Angespannt und glücklich!</p>
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		<title>Neues von letztem Monat</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 06:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich. Die neuen Austauschstudenten sind eingetroffen. An einem sonnigen Mittwoch wurde ihnen zu Ehren ein Barbeque zum Kennenlernen veranstaltet. Das hieß für uns alteingesessene: umsonst essen und trinken, neue Leute kennenlernen und erfahren daherkommen. Ich ging mit der französischen Crew und einer Spanierin zum Exchange Büro und aß und trank. Gloria, die Spanierin, machte mir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=452&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich. Die neuen Austauschstudenten sind eingetroffen. <span id="more-452"></span>An einem sonnigen Mittwoch wurde ihnen zu Ehren ein Barbeque zum Kennenlernen veranstaltet. Das hieß für uns alteingesessene: umsonst essen und trinken, neue Leute kennenlernen und erfahren daherkommen. Ich ging mit der französischen Crew und einer Spanierin zum Exchange Büro und aß und trank. Gloria, die Spanierin, machte mir ein Namensschild das sagte:</p>
<p>Felix</p>
<p>(Germany, but with Spanish heart)</p>
<p>Jeder hatte ein Namensschild und sein Ursprungsland auf dem Schildchen stehen und alle waren freudig erregt. Die Sonne brannte bei angenehmen 33 Grad auf unsere noch nüchternen Häupter; einige waren schüchtern, andere redeten in großen Gruppen oberflächliches Zeug miteinander. Ich war etwas gelangweilt, also beschlossen Chapon und ich mit mindestens 8 Leuten aus 8 verschiedener Nationalitäten ins Gespräch zu kommen. Franzosen bekamen keine Chance Teil eines potentiellen neuen Freudeskreis zu werden – es waren einfach schon zu viele im alten Freundeskreis (übrigens haben sich die ‚alten’ Franzosen zu diesem drastischen Schritt entschieden).</p>
<p>Ich fing an, mir einsame/schüchterne Neuankömmlinge vorzunehmen und erwischte natürlich direkt zwei Franzosen. Nach kurzem Prozess machte ich mich mit Dario aus Hamburg bekannt, der mir nach kurzem Smalltalk erzählte dass er nicht direkt aus Hamburg, sondern aus BUXTEHUDE kommt. Dieser kleine Fakt weckte mein Interesse und wir quatschten ne Weile. Dann ‚traf’ (oder attackierte) ich Javi und Raul aus Espagne, Andrea aus Italien (n Typ!), n paar seltsame Schweden und eine lustige Schwedin namens Karin, dann 4 Japaneserinnen und schließlich redete ich für ca. 30 Minuten mit Duj (wird Dusch ausgesprochen, was im Englischen soviel wie Vollidiot bedeutet – ‚Douchebag’), einem ‚Aussie Mate’, also Ansprechpartner für die Austauschleute.</p>
<p>Es war ein Grillfestchen in Coogee Beach geplant, aber ich konnte Duj überreden, ein paar Exchangies mit in die Unibar zu schleifen – Happy Hour, $2,50 Bier. Wir luden auch unsere neuen Freunde ein und machten uns auf den Weg: ein Aussie Mate, 6 ‚alte’ Austauschstudenten und ca. 20 Neuankömmlinge. Wir waren schon irgendwie stolz auf unsere Errungenschaft, einen Austauschverantwortlichen auf unsere Seite geholt zu haben. Es gab dem ganzen einen halb-offiziellen Touch.</p>
<p>In der Unibar – komm immer noch nicht darüber hinweg, dass es in Berlin keine Uni Bars gibt – wurde dann freudig gebechert und ich traf Tara und drei ihrer Freundinnen. Tara hatte ich im August während einer Privatparty im Shalom College getroffen, also dem jüdischen Wohnheim der Uni. Es gab Alkohol umsonst und Schweinefleisch war verboten. Als ich etwas angetrunken war, hab ich sie auf ihr Locken angesprochen, weil ihre Mähne einfach genial war (ich hab sie gefragt ob die echt sind). Letztendlich waren Luke (mein Mitbewohner), Mario und Tara die letzten Verbliebenen im Partyraum und Mario konnte erfolgreich seine spanische Zunge in Taras serbischer Mundhöhle versenken. Mission accomplished.</p>
<p>Jedenfalls traf ich Tara und bot ihr an, sich an unseren Tisch zu setzen. Die Schwedischen Metrotypen machten sich gleich ans eingemachte und ‚flirteten’, oder versuchten es zumindest. An unserem Tisch saß dann ein lustiger Mix aus Spaniern, Italienern, Australiern, Deutschen, Franzosen, Schweden und Serben, alles zusammen ungefähr 15 Leute. Es war feuchtfröhlich und ausgelassen, doch als die Happy Hour vorbei war, beschlossen wir doch zum offiziellen Barbeque am Strand von Coogee zu gehen.</p>
<p>Um den freudigen Anlass gebührend Feiern zu können, kauften wir ne Kiste Bier und setzten uns – es war mittlerweile dunkel – inmitten eine Gruppe von Skandinaviern, die mit ihrem blonden Haar in der Dunkelheit golden strahlten. Jeder aus der Oldschool Crew war schnell am Lallen und gemeinsam fingen Chapon und ich an, Wildfremde zu der Willkommensparty von Amy, meiner neuen, Mario ablösenden Mitbewohnerin, einzuladen.</p>
<p>Inmitten dieses Neue-Freunde-Kennenlernen-Prozesses, stolperte ich über eine kleine, zierliche Französin, deren Namen ich wieder vergessen habe. Sie spielt Rugby und erklärte mir, dass sie mich unbedingt tackeln wollte. Ich freute mich über ihre unverhohlene Art und ließ mir von ihr Erklären, dass ihre linke Gesichtshälfte angeschwollen ist, weil größere Weiber beim Tackeln immer auf ihr Gesicht fallen. Da nich viele der Anwesenden mir auf Anhieb sympatisch waren, hoffte ich darauf, diese kleine, aggressive und unverschämte Französin an den strengen Freundeskreis-Erweiterungs-Restriktionen vorbei schleusen zu können.</p>
<p>Doch, da war noch Gregoire, einer der ‚alten’ Freunde. Als die kleine Rugbyspielerin zum Toilettchen schwebte, setzte er sich auf ihren leeren Platz und erklärte dem Australier (der seit 2 Stunden mit allem was er hatte versuchte, bei ihr Eindruck zu hinterlassen) dass er, Gregoire, heiß auf die Französin ist und dass es einen Zweikampf um die Gunst der holden Dame geben würde. Gregoire verabschiedete sich mit den Worten:</p>
<p>„Der Kampf hat begonnen. Möge der bessere gewinnen.“</p>
<p>Ich konnte nicht glauben, was da neben mir passierte und schämte mich – obwohl sehr besoffen – etwas fremd. Als Madame Rugby, die Umworbene, schließlich vom Örtchen zurückkehrte, sprang Gregoire zwischen sie und den buhlenden Australier und quatschte etwas auf Französisch. Der Australier setzte sich zu einer anderen Gruppe. Nach nicht mehr als drei Minuten stand die Frau aus Gregoires Träumen auf, und</p>
<p>(Eine der folgenden Aussagen ist wahr, sucht euch eine aus)</p>
<p>a)      Nahm Gregoire an die Hand, schleifte ihn auf den Rasen, sagte ihm, dass er dort warten sollte, nahm Anlauf, und tackelte ihn so hart, dass er sich den Arm auskugelte.</p>
<p>b)      Nahm Gregoire an die Hand, zog ihn hinter sich zur Toilette und gab ihm was er sich erhoffte.</p>
<p>c)      Setzte sich zu dem Australier.</p>
<p>Ich konnte mir das Lachen nicht mehr verkneifen, es war einfach zu herrlich. Dämlicher Versuch, Monsieur Gregoire…</p>
<p>Als alle Austausch-Asis nach Hause gegangen oder weitergezogen waren – es war mittlerweile Mitternacht – saßen Chapon, Lizzie (eine Irin) und ich noch an einem Tisch mit drei Amateur Rugbyspielern, Ruben aus England, Georgie aus den Staaten, und ein Italiener. Gesprächsstoff war Bier, Rugby, Frauen, alles nett verpackt in schönstem, fäkalen Englisch. Nachdem Ruben anfing, sich auszuziehen, beschlossen Lizzie, Chapon und ich, noch zu ihr zu fahren, um etwas „down“ zu kommen.</p>
<p>Wir gesellten uns auf Lizzies Balkon (nach einer lustigen Taxifahrt – selbst in Australien sind die Taxifahrer nicht sicher vor mir) und genossen etwas Provinzielles. Weil wir uns vor lauter scheiße labern das Lachen nicht mehr verkneifen konnten und lauthals losprusteten, hat Lizzie uns dann nach ner halben Stunde rausgeschmissen (ihr Vermieter ist ein Hobbynazi). Im Treppenhaus hab ich dann, glücklich wie ich war, Plastikblumen gesammelt und mit nach Hause genommen.</p>
<p>Geschmückt wie zwei Hula Ischen torkelten Chapon und ich also los, im festen Glauben, auf dem richtigen Weg nach Hause zu sein. Erst als wir ca. ne Stunde gelaufen sind, haben wir bemerkt, dass wir in die falsche Richtung gelaufen waren. Da bereits der nächste Tag dämmerte, waren kaum Autos auf den Straßen, geschweige denn Taxis. Als wir endlich eins sahen, war es auf der anderen Seite der durch eine sehr breite, grüne Mittelinsel geteilten Anzac Parade. Instinktiv nahm ich die Finger zum Mund und pfiff dem Taxi hinterher wie in einem New York Film, und siehe da, das Taxi hielt tatsächlich an. Chapon und ich konntens nicht glauben und rannten kichernd zum Taxi, welches uns sicher nach Hause brachte.</p>
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		<title>Eigentor</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl ich ja in Australien bin, oder gerade Weil ich hier bin, informiere ich mich immer ein wenig über die politischen Geschehnisse – oder besser politischen Verfehlungen – der geliebten Tigerenten Koalition. Sehr belustigend fand ich die „Hartz IV Debatte“, angestoßen von meiner Lieblingsschwuchtel Guido und fortgeführt von solch bewundernswerten Menschen wie Herrn Diekmann und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=449&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Obwohl ich ja in Australien bin, oder gerade Weil ich hier bin, informiere ich mich immer ein wenig über die politischen Geschehnisse – oder besser politischen Verfehlungen – der geliebten Tigerenten Koalition. <span id="more-449"></span>Sehr belustigend fand ich die „Hartz IV Debatte“, angestoßen von meiner Lieblingsschwuchtel Guido und fortgeführt von solch bewundernswerten Menschen wie Herrn Diekmann und schockierenderweise auch Herrn di Lorenzo (Mitherausgeber des Tagesspiegel und ZEIT-Chef).</p>
<p>Dann kam jedoch die kleine Meldung, dass Herr Rösler, gelbsüchtiger Pharmaminister, jetzt die Kopfpauschale einführen will, und überhaupt gerne den Pharmamenschen etwas mehr „Freiheit“ beim Abzocken kranker Menschen geben möchte. Natürlich kann man dies nicht mit der Mövenpick-Hotel-Mehrwertsteure-Senkung vergleichen. Kann man eigentlich doch, wie ich finde. Die FDP scheint mir immer mehr wie ein politisches Füllhorn: man gibt ein klein bisschen Spenden hinein und heraus kommen herrlicher Gesetze, wie sie Lobbyverbände selbst nicht besser formulieren könnten.</p>
<p>Doch nun zum eigentlichen Grund, weshalb ich hier über Herrn Rösler schreibe: Gestern nacht habe ich von ihm geträumt, meinem liebsten Pharmalobbyisten, äääh, FDP-Gesundheitsminister (vielleicht würde Krankheitsminister passender sein, an dieser Stelle). Wie auch immer. Ich träumte, dass Herr Rösler vor einer Kommission aussagen musste und zwar darüber, wie Krankenkassen funktionieren. Er kam sofort ins stottern und fing an von Kostensenkung durch Arbeitsteilung mit der Pharmaindustrie zu brabbeln, von Privatisierung, gerechter Kopfpauschale etc. Lobbyistenausschweifungen also.</p>
<p>Dies ging so für gefühlte 15 Minuten, Herr Rösler Angriff als die beste Verteidigung sehend, immerschön kampfeslustig die Fragen attackieren und abschweifen. Er saß auch nicht auf einem Stuhl, sondern rannte hinter einer Reihe von Stühlen auf und ab, in seinem Maßanzug mit Sponsorenstickern der verschiedenen Ihn unterstützenden Unternehmen (wie ein Fußballtrainer): Merck, Sanofi Avantis, Bayer, Roche etc. Gut sah er aus, eloquent und wie geleckt.</p>
<p>Jedenfalls nahm der Herr Rösler dann seine Brille ab, lockerte die gelbe Krawatte, zog sein schwarzes maßgeschneidertes Jackett aus, so wie auch die Hose, das weißes Hemd und seine Calvin Klein Unterwäsche. Er stand nun also nackt, bis auf ein paar graue Businesssocken mit pinkfarbenen Elefanten drauf vor dem Ausschuss und lief auf und ab, wild mit den Händen gestikulierend, sich weiter in wirrem Gefasel verzettelnd. Niemand im Saal schien zu bemerken, dass Herr Rösler nackig war, noch, dass er kompletten Blödsinn brabbelte.</p>
<p>Von den wenigstens grammatikalisch korrekten Sätzen war jetzt auch nichts mehr übrig, es kamen nur noch Brabbellaute aus Herrn Röslers Mund – Gagaahhh, und Buubuh. Unterbrochen nur von einem kleinen Kichern hier und dort, eher ein Glucksen als Lachen. Herr Rösler, nackig, nur mit Elefantensocken geschmückt und die gelbe Krawatte im geleckten Haar sitzen, schrumpfte nun mit jedem Schritt, wurde kleiner und kleiner, bis er schließlich nicht mehr hinter den Sitzen zu erkenn war. Er krabbelte schließlich auf und ab, nichts mehr verblieben von der Eloquenz und Geschmeidigkeit, die gelbe Krawatte verloren, genauso wie die pinken Elefantensocken.</p>
<p>Herr Rösler war ein Baby, das brabbelte und kicherte und mit breitem Babyschmunzeln hin und her krabbelte. Dann kam schließlich ein Sozialarbeiter und nahm sich dem Rösler Baby an. „Scheiß Hartz IV Kinder“, sagte der Sozialarbeiter und hackte dem Rösler Baby mit einem Hackebeil den kleinen Kopf ab. Ich konnte die BILD Schlagzeile wittern: „Grausames Gemetzel im Ausschuss: Hartz IV Verrückter hackt Migranten Kind Kopf ab“.</p>
<p>Der Babykopf rollte mir anschließend vor die Füße.‚Scheiß Kopfpauschale, was, Rösli?’, sagte ich nur beiläufig und schoss ins obere linke Eck der Sportstudio Torwand. Der Jubel war eindeutig auf meiner Seite.</p>
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		<title>Kirschchen, Kapitel 1</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 07:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Schweiß langsam die Kimme hinunterrinnt und einem dabei das Arschloch verbrennt, ist es verdammt heiß. Zu heiß! An einem solch brennenden Sommertag – 42 Grad laut Thermometer – hatte ich einen mächtigen Kater von einer der mittlerweile berüchtigten Hauspartys in meinem trauten Heim, der Doncaster Avenue 98. Der unmenschlichen Hitze und meines desolaten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=444&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/01/img_0385.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-447" title="IMG_0385" src="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/01/img_0385.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p>Wenn der Schweiß langsam die Kimme hinunterrinnt und einem dabei das Arschloch verbrennt, ist es verdammt heiß. Zu heiß! <span id="more-444"></span>An einem solch brennenden Sommertag – 42 Grad laut Thermometer – hatte ich einen mächtigen Kater von einer der mittlerweile berüchtigten Hauspartys in meinem trauten Heim, der Doncaster Avenue 98. Der unmenschlichen Hitze und meines desolaten Zustandes zum Trotz rappelte ich mich auf bastelte ein kleines Kater Frühstückchen für die verbliebenen (weil während der Party eingeschlafenen) Partygäste und mich zusammen – bestehend aus Biopilzen und nachhaltig und biologisch angebautem Gemüse. Diese äußerst gesunden Zutaten hatte ich tags zuvor auf einem Biomarkt geklaut. Denn selbst hier im trauten Shitney verdien ich meine (bio)Gürkchen mit dem Verscherbeln von Biogemüse zu unmenschlichen Preise an die Highsociety der Sydneysider – der einzige Unterschied ist, dass die Leute hier anstatt für 50 Euro Käse für 65 Dollar Salat &amp; Gemüse kaufen. Wie gut es tut, die Luft der Dekadenz zu schnuppern.</p>
<p>Nach dieser ungewöhnlich gesunden morgendlichen Stärkung fiel ich von der Hitze überwältigt aufs Sofa und schaute ein paar Folgen Nip/Tuck mit meiner damaligen Mitbewohnerin Suzanna aus den Staaten. Obwohl es in der „Don“ (wie unser Haus liebevoll genannt wird) nur ca. 30 Grad waren, schaffte ich es nicht, mich von der Stelle zu bewegen. Es war einfach zu heiß und jede kleinste Bewegung wurde mit einem unausstehlich stechenden Schmerz in der Schläfengegend bestraft. Gott sei dank kann man hier für $ 2,79 eine 24er Packung Paracetamol 500mg im Supermarkt kaufen. Falls man also mal wieder sein ganzes Geld für Alkohol, Kokain und Nutten ausgegeben hat und kein Geld mehr für Essen übrig ist, kann man sich so gnadenlos benebeln, dass man das hungrig sein vergisst. Lang lebe die freie Marktwirtschaft und Generika! Ob es an der Hitze lag oder den Auswüchsen der Party, selbst 3 Paracetamol konnten mein Hirn nicht betäuben und ich siechte weiter jämmerlich vor mich hin, wie eine einsame, gestrandete Seerose in den Weiten eines ausgetrockneten Sees in der Wüste Gobi.</p>
<p>Noch während ich von Wüsten, Dünen und Oasen träumte (Punica schoß durch meinen Kopf – gute, Unterbewusstsein manipulierende Werbung), vibrierte etwas auf dem Glastisch neben meinem Kopf und brachte ihn nahezu zum explodieren. Mein Telefon. Es war Antoine der unbedingt in die „Don“ kommen wollte um ein bisschen Goon (billiger, Fisch und Ei enthaltener Wein in vier Liter Boxen) zu saufen. Ich sagte schnell ab und schob das Telefon zurück auf den Glastisch, immer noch schaudernd vom ohrenbetäubenden Scheppern des vibrierenden Telefons auf dem Glastisch. Nach einer halben Stunde klingelte es erneut: „Komm schon Felix, n bisschen Goon, Freunde, und ne gute Zeit.“ Ich sagte erneut ab. Die auf dem Tisch verstreuten Gläser und Tassen verstärkten das scheppernde Vibrieren des Vibratoralarms zu einem Bombardement aus ohrenbetäubenden Kopfschmerzwellen. Schließlich, ich ahnte es bereits, klingelte das Telefon erneut. Es war wieder Antoine, der mich mittlerweile zu gut zu kennen scheint. Ich öffnete das Telefon und ohne abzuwarten, was er zu sagen hatte, sagte ich: „Jajaja, ok Antoine, komm vorbei, nich zu viele und nich zu lange!“ und legte auf.</p>
<p>Als die Hitze etwas abflaute (von 42 auf 31 Grad) erschienen die Franzosen mit zwei Boxen billigem Weiß“Wein“ und das lustige Beisammensein konnte erneut beginnen. Schon der Anblick des Goons ließ meine Würgereflexe erwachen und ich musste mich sehr beherrschen, nicht den Tisch vollzukotzen. Nach dem ersten Glas gings mir allerdings schon etwas besser und ich war zurück in der allzu bekannten, vernebelten Traumwelt des Alkoholismus. Schön, bunt, lustig, laut und surreal. Wir spielten ein Drinking Game, bei dem jeder eine Bewegung und ein Geräusch als Erkennungszeichen machen musste (bei mir war es die Arme wie ein Huhn bewegen – Fäuste vor die Brust, Ellenbogen außen auf und ab bewegen – und das bekannte Geräusch „Boooak, Booak“). Das ist allerdings nicht der wirklich schwierige Teil des Spiels. Denn, man muss im Rhythmus klatschen, dann sein eigenes Erkennungsmerkmal machen und dann das eines anderen Spielers. Da meine motorischen Fähigkeiten aufgrund Suzannas schwer riechenden Gewürzen und dem ekelhaften Goon schwer angeschlagen waren, hat das mit dem Klatschen bei mir nicht wirklich funktioniert. Auch andere Mitspieler hatten ihre Schwierigkeiten und die Tatsache, dass man sobald man etwas falsch macht, trinken muss, verwandelten das Spiel relativ schnell in (in jeglichem Sinn) verweintes Gelächter.</p>
<p>Inmitten dieser ausgelassenen Stimmung fragte mich Chapon (Antoines Nach- und Spitzname) mit ernster Miene, ob ich nicht mit ihm, Monelle und Lilian nach Orange zum Kirschenpflücken kommen möchte, für drei Wochen. Lilian ist einer der besten Freunde von Chapon in Paris und seit einiger Zeit mit Monelle, auch Studentin in Paris, zusammen. Die kennen sich also alle von zu Hause und es ist schon etwas verstörend wenn acht Franzosen aus der gleichen Pariser Uni in dein Haus einreiten, sich besaufen und anfangen französisch zu labern. Ich streu dann immer gerne meine begrenzten französisch Kenntnisse ein:</p>
<p>„Bong djouhr! Je m’appelle Pierre-Yves Meyer (so hieß der Typ aus meinem Französisch Heft in der Schule). Ce mon petite chien – Jaques. Jaques et moi, nous allons à la Gare du Nord (der Bahnhof aus meinem Französisch Buch). À la Gare du Nord, nous voyons un TGV. C’est trop vite. C’est manifique, c’est incroyable! Après, Jaques et moi allons à la boulangerie et nous achetons troiscent croissant. Nous mangons tout. Trois cent croissant, c’est beacoup trop! Après, Jaques et moi allons a la toilette et faire une grosse caca, peut tetre deux! Apres, nous avons faire une petite levrette. C’est ca!“</p>
<p>Doch zurück zu dem unmoralischen Angebot Chapons. Wie immer bei solch schwierigen, das Leben für immer verändernden Entscheidungen überlegte ich lange, was ich antworten sollte. Nach drei Minuten antwortete ich: „I’m in!“</p>
<p>Mal wieder ohne so wirklich zu wissen worauf ich mich eingelassen hatte, mieteten wir tags darauf ein Auto, riefen bei ein paar Farmen an und fingen an zu packen. Noch einen Tag später, nicht ganz zwei Tage nach meiner spontanen ‚Entscheidung’, holten wir unser Auto ab, einen goldenen Toyota Camry. Da nur Monelle und ich einen Führerschein hatten, waren wir die Fahrer. Allerdings hatten wir beide nicht so wirklich das Recht, einen Wagen zu Mieten: Mein internationaler Führerschein ist abgelaufen, Monelle hat ihren Führerschein noch keine zwei Jahre.</p>
<p><a href="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/01/img_0378.jpg"><img title="IMG_0378" src="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/01/img_0378.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p>Obwohl Chapon und Lilian etwas besorgt waren, war ich mir sicher, dass alles glatt laufen würde, schließlich sind wir ja in Australien und nicht in Flensburg. Führerscheintechnisch hat unser Vermieter – ein vierzigjähriger, bierbäuchiger, vielberingter Schwuler der auf den Spitznamen ‚Wombat’ hört – keine Zicken gemacht. Ich wurde als Erstfahrer eingeschrieben, Monelle als Zweitfahrerin.</p>
<p>Nun gings ans Bezahlen der 2000 Dollar Kaution. Ich, als armer Asi mit Schufa Eintrag, hab ja nur n Kreditlimit von 500 Zacken, also schied ich aus. Monelle versuchte ihre drei (!) Kreditkarten, welche alle einen zu kleinen Rahmen hatten, auch Lilians Kreditkarte schien ein zu niedriges Limit zu haben. Sollte unser kleiner Trip also an unseren unzureichenden Kreditrahmen scheitern? Welch Ironie in Zeiten der Finanzkrise.</p>
<p>Nein, unser Trip sollte nicht scheitern. Zwar griff uns keine Regierung unter die Arme, jedenfalls nicht direkt, sondern Monsieur Chapon, der dank seines vermutlich 10 Millionen Euro bemessenden Kreditrahmens die Kaution hinblätterte. Seine unglaubliche Liquidität verschaffte ihm dann flugs den neuen Spitznamen Antoine Sarkozy, der verschollene Sohn des französischen Präsidenten. In gewisser Weise hat also auch uns eine Regierung geholfen, die ausstehenden Posten zu begleichen.</p>
<p>Wir hatten es geschafft.</p>
<p>Erneut spürte ich das herrliche Gefühl, in einem Auto zu sitzen und sich ins Ungewisse aufzumachen, auf dem Weg zu einem Kaff namens Orange, um Kirschen zu pflücken. Nur diesmal saß ich nicht auf der Rückbank einer kleinen Reisschüssel, sondern am Steuer eines goldenen Mittelklasse Wok. Ich war der Steuermann, Lilian der Kapitän. Capitain Bodard (ein herrlicher Nachname, da er in französisch auch „schöner Schwanz“ bedeuten kann) las die Karte und ich führte die Befehle aus, auch wenn ich ab und zu auf eigene Faust handelte. Ich freute mich auf Freiheit, Geschwindigkeit, Fahrfluss. Doch, all das blieb mir die ersten Stunden verwehrt. Denn, die Verkehrsprobleme fingen an: Mautstraßen und Freitagnachmittagsstau in Shitney, der schlimmsten Stadt der „westlichen“ Welt (vielleicht zweitschlimmsten nach New York) zum Autofahren.</p>
<p>Der Stau fing tatsächlich an der Ausfahrt der Autovermietung an und begleitete uns die ganze, normalerweise 30minütige Fahrt hinaus aus Sydney. Nach anderthalb Stunden anfahren, stehenbleiben, Spur wechseln, wieder zurückwechseln, etwas entspannendem Hupen und Meckern, grottiger Radiomusik und einer immer angespannteren Stimmung passierte es dann:<br />
Der erster Freak Out der Fahrt.</p>
<p>Vom stockenden Verkehr und der Hitze zermürbt (Klimaanlage kostet ne Menge Sprit), sah ich uns auf der falschen Straße und bog rechts ab, in eine kleine, noch verstautere Nebenstraße. Nicht so richtig wissend was ich getan hatte, und warum, fragte ich einen breiten, glatzköpfigen Typen in einem aufgemotzten Jeep der auf der anderen Fahrbahn im Stau stand, wie wir denn zum Motorway 4 kämen. Er sagte freundlich, dass wir umdrehen müssten und die Parramatta Road nehmen sollten, auf der wir zwei Minuten vorher noch im Stau gefangen waren.</p>
<p>Nun gut, dachte ich, vielleicht kommen wir ja etwas schneller voran auf der kleineren Straße. Nö! Der Stau dort war weitaus zäher, wir verloren weitere kostbare Minuten. Schließlich bogen wir links an einer Kreuzung ab und erreichten den ersehnten Motorway 4 nach Katoomba in den Blue Mountains. Freie Fahrt, bei maximalen 110 km/h – endlich.</p>
<p>Trotz der extremen Strafen für zu schnelles Fahren (10 km/h über dem Limit = $194, Toleranz kennen die hier nicht!) konnte ich mich nicht beherrschen, stellte den Tempomat auf 130 km/h und wir flogen sozusagen nach Katoomba – jedenfalls für australische, „wir-kennen-keine-Richtgeschwindigkeit“ Maßstäbe.</p>
<p>Der Toyota war n schmucket Autochen, surrte wie ein Kätzchen und ab und zu durchstoß ich dann doch versehentlich die 160 km/h Marke – was mir bei den genialen Serpentinen nicht wirklich zu verübeln ist. In Katoomba, am Fuße der Blue Mountains, hielten wir dann zum ersten Mal an und tranken n Käffchen und rauchten n Kippchen. Es war eher kalt für meine hohen 30er Gewohnheiten, die Luft war klar und frisch. Ein kleines bisschen, auch wenn nur ein ganz kleines bisschen, fühlte ich mich wie in einem deutschen Dörfchen etwas abseits der Landstraße 96 in Brandenburg: junge Dorfchaoten, kleine Läden (alle geschlossen um acht), leichter Nieselregen, grauer Himmel und ein seichtes Lüftchen aus Nord-Nord-Ost – das einzige das fehlte waren die traditionellen Dorffaschos auf dem Marktplatz die mit kleinen indischen Kindern Hau die Lakshmi spielen.<br />
Heimat, traute Heimat…</p>
<p>Bevor es dann weiterging nach Orange, dem erklärten Ziel unserer wildesten Träume, zog ich mir noch ein homöopathisch wertvollen Redbull rein und riss die kleinen Glubscher auf, denn es ward Nacht. Und nachts, in Australien, hoppeln kleine bescheuerte und äußerst morbide Wallabies und Kangaroos über die Straße, bleiben geblendet in den Scheinwerfern von Mietwagen wie angewurzelt auf der Straße stehen, und warten gespannt und beinahe vorfreudig auf das grelle Licht, das sie aus ihrem grasfressenden und hoppelnden Leben erlösen wird. Und wenn man denn, in einem Mietwagen mit einer Kaution von 2000 Dollar, solch ein Selbstmordkangaroo mitnimmt, dann hinterlässt es außer ner Menge Blut, Eingeweide und vielleicht nem kleinen toten Babykangaroo (ooooch, wie süüüüüß) auch noch nen Sachschaden von ca. 10.000 Dollar – oder einfach n gewaltiges Loch in der Motorhaube. Mit anderen Worten, hätte ich ein stinkendes, verflohtes und vollkommen beklopptes Hoppelviech umgenietet, hätte Monsieur Chapon die Hälfte seines Lebens in der Leibeigenschaft eines mittelgroßen Bankhauses verbringen müssen.</p>
<p>Obwohl eine für mich recht lustige Vorstellung, waren wir ja zum Kirschenpflücken und nicht zum Sklavenhandeln unterwegs. Ich blieb also mit unserer Stadtlimousine gut geschützt im Windschatten eines dicken Pickups mit einer Stoßstange, die Madmax die Augen aus dem Kopf hätte fallen lassen. Das Teil konnte man im wahrsten Sinne einen Kuhfänger nennen und es hatte mindestens die Ausmaße eines Kingsize Bettes das man ohne Matratze vorne an ein Auto geschweißt hatte. Selbst die Große Chinesische Mauer hätte nicht den Hauch einer Chance gegen diesen vom TÜV vermutlich als Mordwerkzeug angesehenen Stoßfänger. Die Reise verlief also recht schnell und sicher, in der Nachhut von Hannibals Elefanten. Falls unser Aufräumfahrzeug ein paar Kangaroos mitgenommen haben sollte, sind diese wahrscheinlich sofort von der Wucht des Aufpralls verdampft oder in den Metallstreben australischer Wertarbeit stecken bzw. kleben geblieben.</p>
<p>Das australisches Ungetüm eines Monsterpickups bog schließlich ab und das grüne Ortsschild kündigte ‚Bathurst’ an, eines der größten ‚Städtchen’ im Umkreis. Es war mittlerweile zehn Uhr nachts. Wir waren anstatt der geplanten dreieinhalb Stunden gute sechs Stunden unterwegs, und noch immer nicht in Orange, noch immer nicht am Ziel. Die Wirkung des „standard“ Redbulls ließ nach und ich beschloss eine der neuen 475ml Monsterdosen Redbull runterzuwürgen. Aufgeputscht wie ein Jetpilot in Afghanistan flog ich dann los und bombardierte zwei Tanklaster….äääh, nein…. raste den Rest des Weges wie ein fliegender Bulle nach Orange.</p>
<p>Orange.<br />
Selten in meinem kurzen Leben habe ich ein trostloseres Kaff gesehen (außer vielleicht Zossen). Eine Durchfahrtsstraße, die gleichzeitig Hauptstraße ist. Ansonsten nichts, oder, fairerweise, nicht viel, außer Filialen jeglicher vorstellbaren Fastfood-Kette, ein paar Pubs, ca. 50 Kirchen, ein Information Centre….UND!<br />
Ein ALDI!!<br />
Es ist fast unmöglich zu beschreiben wie ich mich auf deutsche Süßigkeiten und etwas „richtiges“ Brot freute! Da es schon halb zwölf nachts war und wir uns intelligenterweise vorher nicht um einen Platz zum Schlafen gekümmert hatten, war es etwas schwierig einen Platz für unsere Zelte zu organisieren. Als wir kurz davor waren in einen Nationalpark etwa 30km entfernt von Orange zu fahren, hat Monelle, als einziges Weibchen, sich mit der Idee durchgesetzt, eine Nacht im Hotel zu schlafen. 45 Dollar pro Nase. Vor lauter Verzweiflung schrie mein zu füllendes Portemonnaie hysterisch auf und versuchte krampfhaft, die letzten verbliebenen Dollars zu umklammern. Doch es wusste, wer der Herr in der Hosentasche ist und gab die Moneten schließlich zögerlich und unwillig frei.</p>
<p>Als wir im Hotel ankamen hat uns Gary, von Beruf nachts Hotelwächter und tagsüber Apfelfarmer, freundlich in Empfang genommen. Monelle hat ihn dann etwas mit ihrem französischen Akzent bezirzt und wir mussten nur 35 Dollar pro Nase zahlen – das malträtierte Portemonnaie atmete auf, etwa so wie ein Hummer im Aquarium eines Fischrestaurants aufatmet, wenn die Küche schließt. Es ist IMMER gut, Frauen mit an Bord zu haben (entgegen Piraten- und Seefahrermeinung). Dann haben wir uns in unser Zimmer begeben: Ein Doppelbett und zwei „Singles“. Aus der Minibar wurden nur ein Paket Macadamianüsse stibitzt, und es ging in die Falle. Es sollte die letzte Nacht in einem ordentlichen, gemütlichen Bett für die nächsten drei Wochen sein.</p>
<p><a href="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/01/p1020360.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-445" title="P1020360" src="http://ezcoba.files.wordpress.com/2010/01/p1020360.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
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		<title>Sozialdemokratie?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 03:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://www.sueddeutsche.de/politik/496/500759/text/ http://www.sueddeutsche.de/politik/606/500868/text/ http://www.nachdenkseiten.de/?p=4469 http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2010/01/freie-demokratische-parteienfinanzierung/ http://www.tagesschau.de/kommentar/sawicki104.html http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-01/bundestag-generaldebatte-bericht http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,672991,00.html http://www.parteispenden.unklarheiten.de/<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=433&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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		<title>Ja, spinn ich?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 06:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie? Was? Notaufnahme? Ja, meine Freunde, am zweiten Januar hat der gute Felix 5 Stunden lang darauf gewartet, sich 15 Minuten von scherzenden Aerzten und Krankenschwestern &#8222;behandeln&#8220; zu lassen. Der Grund fuer diesen Aufenthalt im Prince of Wales Hospital waren weder unertraegliche Schmerzen, noch Ohnmacht und Tollwut, sondern eine zwei Euro Muenzen grosse Wunde ueber [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=427&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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Wie?</p>
<p>Was?</p>
<p>Notaufnahme?<span id="more-427"></span></p>
<p>Ja, meine Freunde, am zweiten Januar hat der gute Felix 5 Stunden lang darauf gewartet, sich 15 Minuten von scherzenden Aerzten und Krankenschwestern &#8222;behandeln&#8220; zu lassen. Der Grund fuer diesen Aufenthalt im Prince of Wales Hospital waren weder unertraegliche Schmerzen, noch Ohnmacht und Tollwut, sondern eine zwei Euro Muenzen grosse Wunde ueber meinem rechten Knoechel. Als der liebe Herr Doktor mich fragte, warum und wieso ich diese entzuendete und uebel aussehende, eiternde Wunde habe, konnte ich nur die Schultern heben und mit einem Laecheln antworten:</p>
<p>&#8222;I don&#8217;t know, I was drunk.&#8220;</p>
<p>Gut, zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es der 23 Dezember war, oder der fruehe morgen des 24ten, an dem ich mir dieses sexy Beintuning angelacht habe, im Apartement von Lilian und Monelle, die ihr in meinem Cherry Bericht noch kennenlernen werdet. Und, es war &#8222;Einweihungsparty&#8220;, also ne wunderbare Ausrede zum Betrunken sein.</p>
<p>Am Heiligabend dann, auf dem Weg zu 15 Franzosen, die ein Festmahl fuer Weihnachten vorbereitet hatten, fing das Wuendchen dann an zu schmerzen und ich hatte etwas Fieber &#8211; ich fuehlte mich wirklich kacke. Es war schade ums gute essen, aber ich konnt keinen Bissen herunterkriegen. Also hab ich mich sehr frueh verabschiedet und in mein warmes Bettchen gelegt, waehrend mein Mitbewohner Mario, seine Mutter und Cousine &#8211; frisch aus Spanien eingeflogen &#8211; ein festliches, unglaublich duftendes Weihnachtsessen verzehrten (spanischer Schinken und Wurst, mannomann). Auch hier musste ich dankend ablehnen und hab mich ins Bettchen gelegt und geratzt.</p>
<p>Nach drei Tagen war das Fieber auskuriert, nur das kleine Wuendchen entwickelte sich von den anfaenglichen Ausmassen eines 20 Cent Stuecks zu dem besagten 2 Euro Muenzen Ausmassen. Alles reinigen, desinfizieren und bepflastern half nicht, und das Wuendchen schien die Pubertaet zu ueberspringen und sofort erwachsen zu werden. Ausgewachsen zu einer schoenen, mittig gelb-eitrigen, am Rand entzuendet-roten, Eitersonne. Ein herrlicher Anblick. Eine Supernova kann nicht schoener aussehen!</p>
<p>Irgendwann nach Neujahr musste ich dann einsehen, dass meine Outdoor, Naturburschen Survival Skills doch nicht so gut sind und ich vielleicht nen Doktor aufsuchen sollte, damit mir am Ende nicht das Beinchen abgenommen &#8211; oder besser, abgesaegt &#8211; wird. Da die guten Aerzte aber alle Ferien hatte, musste ich dann notgedrungen ins oertliche Krankenhaus, wo ich neben jeder Menge gebrochener Beine, blutender Wunden, und alten Menschen auf einen Doktor warten durfte. Fuenf verfickte Sunden lang.</p>
<p>Aber, Mamo wird sich erinnern, das bin ich ja gewoehnt, also hab ichs mir gemuetlich gemacht neben Andrew mit dem gebrochenen Knoechel und Jim mit Gehirn zerreissenden Kopfschmerzen. Nach 15 Minuten rief mich dann eine geile, blonde Schwester namens Phil auf (ja, n Kerl) und versorgte mich knapp mit nem Verbaendchen und nem Klaps auf den Arsch (nee, er war nich schwul). nach weiteren 4,5 Stunden dann endlich die Erloesung:</p>
<p>&#8222;Mister Felix Hiiieeees? Mr. Fiehlix Hiiiieeehs?&#8220;</p>
<p>Und ab gings ins Behandlungsstuebchen von Herr Doktor Jamali. Dort wurde meine Wunde mit grossen Augen bestaunt, anders kann ich mir die Aufmerksamkeit von drei Schwestern und einem Arzt nicht erklaeren. Mit lautem Gelaechter hoerten sie sich meine Suffgeschichte an und munterten mich damit auf, dass ich mir wahrscheinlich mehr Sorgen um meine Neuronen als um mein Fuss machen sollte. Ein paar lustige Sylvester-Nachtschicht-Geschichten spaeter war die Wunde dann erneut gereinigt und verbunden und die Diagnose stand fest:</p>
<p>&#8222;wahrscheinlich ein Spinnenbiss&#8220;</p>
<p>Zwar gefiel mir das &#8222;wahrscheinlich&#8220; nicht, aber die offizielle Diagnose: &#8216;Spinnenbiss&#8217; fand ich klasse. Es war also (welch Glueck) nicht mein unbeholfener Sturz von Lilians Balkon, der mir die Wunde verschafft hatte. Hoechstwahrscheinlich war es auch nicht die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phoneutria">brasilianische Wanderspinne</a> die mich gebissen hatte, denn die ist nicht nur toedlich, sondern verpasst Maennern auch noch ne Dauererektion, bevor sie elend verrecken.</p>
<p>Nochmal Glueck gehabt.</p>
<p>Ein frohes und GESUNDES neues Jahr euch allen.</p>
<p>Und Mutter: alles halb so wild.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ezcoba.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ezcoba.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ezcoba.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ezcoba.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ezcoba.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ezcoba.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ezcoba.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ezcoba.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ezcoba.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ezcoba.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ezcoba.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ezcoba.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ezcoba.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ezcoba.wordpress.com/427/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=427&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>cherry cherry lady&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 22:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[so, jungs, mädels, meine damen und herren. herr H. begibt sich in die Berge, nich zu den sieben zwergen, aber zu den millionen von kirschbäumen, um die ma so richtig durchzuschütteln. sehts als abwesenheitsnotiz&#8230; kuss P<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=423&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ezcoba.files.wordpress.com/2009/11/cherry.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-424" title="cherry" src="http://ezcoba.files.wordpress.com/2009/11/cherry.jpg?w=450&#038;h=633" alt="" width="450" height="633" /></a>so, jungs, mädels, meine damen und herren.</p>
<p>herr H. begibt sich in die Berge, nich zu den sieben zwergen, aber zu den millionen von kirschbäumen, um die ma so richtig durchzuschütteln.</p>
<p>sehts als abwesenheitsnotiz&#8230;</p>
<p>kuss</p>
<p>P</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ezcoba.wordpress.com/423/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ezcoba.wordpress.com/423/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ezcoba.wordpress.com/423/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ezcoba.wordpress.com/423/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ezcoba.wordpress.com/423/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ezcoba.wordpress.com/423/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ezcoba.wordpress.com/423/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ezcoba.wordpress.com/423/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ezcoba.wordpress.com/423/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ezcoba.wordpress.com/423/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ezcoba.wordpress.com/423/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ezcoba.wordpress.com/423/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ezcoba.wordpress.com/423/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ezcoba.wordpress.com/423/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=423&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Beflügelndes Theater (oder: Warum ich kein Vogel sein möchte 2)</title>
		<link>http://ezcoba.wordpress.com/2009/11/16/beflugelndes-theater/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 11:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschichtchen]]></category>
		<category><![CDATA[pepe&#039;s welt]]></category>

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		<description><![CDATA[So. Nach langem Warten nun wieder ein kleines, kurzes, konfuses Lebenszeichen von mir. Aufgrund von exzessiven Aufsatzdrucks, hardcore Procrastinations-Attacken, und dem Einsetzen des australischen Sommers war ich leider gezwungen, die Tastur in Sachen Blog etwas zu ignorieren. Das hat jetz (leider, leider) noch kein endgültiges Ende, da immernoch ein Aufsatz fällig ist (bislang 2 Wochen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=418&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-417" title="P1020088" src="http://ezcoba.files.wordpress.com/2009/11/p1020088.jpg?w=450&#038;h=337" alt="P1020088" width="450" height="337" /></p>
<p>So. Nach langem Warten nun wieder ein kleines, kurzes, konfuses Lebenszeichen von mir. Aufgrund von exzessiven Aufsatzdrucks, hardcore <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Procrastination">Procrastinations</a>-Attacken, und dem Einsetzen des australischen Sommers war ich leider gezwungen, die Tastur in Sachen Blog etwas zu ignorieren. Das hat jetz (leider, leider) noch kein endgültiges Ende, da immernoch ein Aufsatz fällig ist (bislang 2 Wochen Verspätung, Countdown läuft wie bei Jack Bauer in &#8222;24&#8243;) und ich mir wegen akuter Geldsorgen einen netten, leichten, unterbezahlten Kellnerjob suchen muss. Aber, alles Warten wird schlussendlich ein Ende haben werden &#8211; in naher Zukunft.<span id="more-418"></span></p>
<p>Schluß jetz mit der grammatikalischen Vergewaltigung deutscher Sprache; ran an Speck.</p>
<p>In meiner Abwesenheit ist so einiges geschehen, was ich selbst noch aufarbeiten muss, eine ausführliche Darstellung des erlebten (und mir am nächsten Tag erzählten) muss ich verschieben. Wie die Spanier, von denen ich hier umzingelt bin so schön zu sagen pflegen: Manana, Manana!!!</p>
<p>Aber, ich würde nich felix heißen wenn ich euch nich ein kleines äußerst schmackhaftes (vielleicht nich geschmackvolles) Kleinod anbieten würde. Die Geschichte geht so:</p>
<p>Heute morgen ging ich zum Strand, ließ den Laptop links liegen (und den fälligen Aufsatz), setzte mich zu einer Engländerin und einer Spanierin, die (wie ca. 60% der Weibchen am Strand) oben ohne die Sonne genossen. Da es unfair und unhöflich gewesen wäre, es nicht zu tun, hab ich meine kleinen Tittchen auch ausgepackt und mich mit Sonnenschutzfaktor 30+ eingecremt &amp; eincremen lassen. Die heißen, begierigen Blicke der weiblichen Strandschönheiten auf meinen wohlgeformten, sonnengebadeten und äußerst muskulösen Prachtkörper nahm ich mit lässiger Missachtung war. Ich spannte hier und da meinen Bi- sowie Trizeps an und konnte das Stöhnen förmlich hören. Wie ein Summen verfiel der Strand in freudige Erregung beim Anblick meines Tarzan²-Körpers.</p>
<p>Göttlich, einfach göttlich.</p>
<p>Mit diesem Gefühl im Magen schaute ich verachtend die Steroid-Müllkippen von Körpern der restlichen männlichen Drohnen um mich herum an und ging gemächlich, locker, ja lässig dem Wasser entgegen. Es war Flut, die Wellen waren für meinen angstverachtenden Geschmack mädchenhaft klein, das Wasser weiß vom tobenden Schaum und grün und braun vom aufgewirbelten Seegraß. Schade, dass man das nicht rauchen kann. Lässig und mit einem göttlichen Gefühl von Überlegenheit lief ich gemächlich ins Wasser. Ohne mich umzuschauen konnte ich die Anspannung des Strandpublikums spüren, gespannt darauf wartend, wie das Sexsymbol aus Berlin (ehem. West) sich den Ozean und die Wellen Untertan machen würde. Ich schwebte, ich glühte, ich dampfte. Ich schwitzte Sexappeal, roch das Verlangen der willigen Strandweibchen, spürte ihre harten Nippel im Sommerwind.</p>
<p>Die erste Welle erwischte mich so hart, dass ich nicht nur fast meine Badehose verlor, sondern mit dem Gesicht ca. fünf Meter den Sandboden entlangschupperte. Wie in einer Boschwaschmaschine aus den 60er Jahren wurde ich umhergeschleudert, bei gefühlten 10.000 Umdrehungen pro Minute. Das dabei geschluckte Wasser kotzte ich förmlich aus, die Schürfwunden an Arsch, Rücken und im Gesicht begannen zu bluten und brannten im salzigen Wasser. Ja, ich liebe es hart! Genau wie die Oberfläche meines Körpers (ca. 30% meiner Haut) war auch mein majestätisches, mannhaftes Ego nur oberflächlich angekratzt. Ich wagte es erneut, stürzte mich in den Krieg zwischen Fleisch und Wasser, diesmal meine sexy babyblaue Badehose kramphaft festhaltend. Etwas glibbriges grün-braunes umarmte mein linkes Bein und ließ sich nicht abwimmeln. Ich wollte wie ein kleines Mädchen mit zwei rosa Zopfgummis im Haar und Pipi Langstrumpf Zöpfen kreischen, doch ich besann mich meiner  Strand-Sexsymbol-Körperhedonistenrolle und versteckte meinen Ekel mitsamt meinem Körper unter der Wasseroberfläche.</p>
<p>Nach einigen weiteren Wellenvergewaltigungen schlenderte ich gekonnt lässig (und oberflächlich blutend) aus dem Wasser, legte mich auf mein Macho-Handtuch und versuchte meinen Körper mittels von der absenten Ozonschicht ungefilterten UV-A und UV-B Strahlen weiter zu einem gold-braunen Dachpappenteint zu rösten. Meine mitteleuropäische Schneeflöckchenhaut ist belastungsfähiger als die der meisten Angelsachsen und verfärbt sich nur in ein leichtes smaragdrot anstatt die Farbe eines kreischenden Hummers in kochendem Wasser anzunehmen. Das Resultat des waghalsigen, männlichen, heldenhaften Strotzens gegen den Hautkrebs wird morgen dann wahrscheinlich in Din-A4 großen Hautfetzen auf meinem Bettlaken zu finden sein. Wie sagte eins ein großer Mann: ISterben muss jeder. Und wenn, dann lieber an Haut- als an Lungenkrebs.</p>
<p>Als eine gewaltige Gewitterfront von Westen her aufzog und glimmernde Lichtbögen auf die Erde schickte, rief der Bademeister in sein Mikrofon, dass es besser wäre, den Strand zu verlassen. Elektrosturm nannte er es. Ich lachte dem Schicksal ins Gesicht und blieb bis zum bitteren Ende, bis der Wind so stark wurde, dass ich meine filigranen Künstlerhände inmitten des umherwirbelnden Sandes nicht mehr sehen konnte. Ich strotze der neuen Naturgewalt. Lawrence von Arabien war ein Witz, gegen mich.</p>
<p>Ich musste kacken. Deshalb ging ich zur öffentlichen Toilette und vollzog das öffentliche Toilettensitz oberflächlich reinigen Ritual:</p>
<p>1: Mit Klopapier den Sitz abwischen.</p>
<p>2: Den Sitz mit Klopapierlagen bedecken.</p>
<p>3: Vorsichtig den blanken, schneeweißen Arsch auf den nun flauschigen Sitz herablassen, ohne dabei eine entblöste Toilettensitzstelle zu berühren.</p>
<p>4: Ein deutsches Magazin (links, linker, Konkret) auspacken und vorfreudig auf den Abgang der Hauptfigur des dritten Aktes warten.</p>
<p>Inmitten der privaten Sitzung hörte ich ein seltsames Fiepen. Zuerst dachte ich an Ratten, doch es stellte sich heraus, das ein kleiner Piepmatz auf einem der Dachbalken ca. anderthalb Meter über meinem Kopf zu mir herunterschaute. Er war der einzige Zuschauer des Scheißtheaters. Als ob er mir zujubelte, mich ermutigte, mich unterstützen wollte, zwitscherte mir ab und zu ein paar Noten entgegen, applaudierte der Darbietung deutscher Dichtkunst. Er beobachtete genau, was sich dort auf der Klositzbühne abspielte, neigte den Kopf andächtig von Seite zu Seite, piepste Mal vergnügt, mal erschrocken und verdutzt. Ich bekam etwas Lampenfieber ob meines unerwarteten Publikums und verplätscherte mich in ein, zwei Szenen. Der beflügelte Theaterkritiker ließ sich nichts anmerken und erwartete voller Spannung das plötzlich plumpsende Ende.</p>
<p>Plumps.</p>
<p>Tadaaaaa!</p>
<p>Lautes Gefiepe und Gezwitscher bestätigte mich in meiner Darbietung, ich wischte mir die Freudentränen vom Arsch und kleidete mich wieder an. Dann spülte ich die ganze Anspannung hinunter und verließ den Schauplatz durch den Haupteingang. Mein kleiner Piepmatzfreund flog frohmütig herum als ich den Saal der Freuden verließ, jubelnd, applaudierend, frohen Mutes, und wir beide verabschiedeten uns mit einer neuen, belebenden Leichtigkeit.</p>
<p>Manchmal muss man der ganzen Scheiße halt einfach freien Lauf lassen.</p>
<p>P</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ezcoba.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ezcoba.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ezcoba.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ezcoba.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ezcoba.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ezcoba.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ezcoba.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ezcoba.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ezcoba.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ezcoba.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ezcoba.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ezcoba.wordpress.com/418/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ezcoba.wordpress.com/418/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ezcoba.wordpress.com/418/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=418&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Vielleicht hätte er doch Gesundheitsminister werden sollen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 10:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwarzgeld? (danke martin ^^) http://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31390/1.html<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=412&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Schwarzgeld? (danke martin ^^)<span id="more-412"></span></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs</p>
<p>http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31390/1.html</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ezcoba.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ezcoba.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ezcoba.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ezcoba.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ezcoba.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ezcoba.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ezcoba.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ezcoba.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ezcoba.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ezcoba.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ezcoba.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ezcoba.wordpress.com/412/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ezcoba.wordpress.com/412/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ezcoba.wordpress.com/412/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=412&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Gelb, gelb, gelb strahlt der Bundestag&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 09:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der schockierenden Meldung aus Übersee, dass „Angeluido“ die nächsten 4 Jahre das Deutsche Volk „repräsentieren“ werden, musste ich mich arg beherrschen, nicht mein zuvor bei meinem Lieblingsinder in der Uni verspeistes „butter chicken“ wieder ans Tageslicht zu befördern. Genauso halb verdaut und durch den Kauprozess mit Sabber verwässert kam mir – aus der Perspektive [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ezcoba.wordpress.com&amp;blog=8548373&amp;post=396&amp;subd=ezcoba&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-397" title="merkel_und_guido01" src="http://ezcoba.files.wordpress.com/2009/09/merkel_und_guido01.jpg?w=450&#038;h=577" alt="merkel_und_guido01" width="450" height="577" /><br />
Nach der schockierenden Meldung aus Übersee, dass „Angeluido“ die nächsten 4 Jahre das Deutsche Volk „repräsentieren“ werden, musste ich mich arg beherrschen, nicht mein zuvor bei meinem Lieblingsinder in der Uni verspeistes „butter chicken“ wieder ans Tageslicht zu befördern.<span id="more-396"></span><br />
Genauso halb verdaut und durch den Kauprozess mit Sabber verwässert kam mir – aus der Perspektive eines Exilanten – der deutsche Wahlkampf vor. Wie in einem russischen Roman scheinen sich nun die Dinge in der fernen Heimat zu entwickeln.<br />
Angela, in den stürmischen Zeiten einer hohe Wellen schlagenden Übersee-Finanz-Wirtschaftskrise immer bemüht, den Eindruck einer behaglich und bedacht steuernden Kapitänin aufrechtzuerhalten, hat die Meuterei auf dem angeschlagenen Schiff der deutschen konservativen Wählerschaft gerade noch einmal verhindern können – jedoch nicht ohne beachtliche Verluste in den eigenen Reihen. Nur Dank ihres ersten Maates Graf Guido von und zu Deregulieringen, seines Zeichens immer zu oberflächlichen Späßchen aufgelegt, und seinem kleinen Schlachtkreuzer unter gelber Fahne konnte die verlustreiche Schlacht gewonnen werden. Das Flaggschiff „Black Angie“ und besonders die HMS „Bayern“ wurden schwer beschädigt und lassen den Gelben Grafen nun noch selbstbewusster und in gestärkter Position zurück. Dieser konnte das hochtrabende Ziel vergangener Jahre schon am Horizont ausmachen und hielt dann doch inne, das befreiende „18%-Land in Sicht“ ausrufen zu lassen. Die erfolgreiche Allianz aus Genscher- und Kohlthronfolgern ist zwar weitaus weniger eminent und immer noch sichtbar ungleich, nichtsdestotrotz, ohne ihre gelbsüchtige Nummer Eins hätte die Geschichte für ihre Merkeljestät wieder in einem wackligen Waffenstillstandsabkommen mit dem durch eine Meuterei stark angeschlagenen Mächten sozialdemagogischer Kompetenz geendet.<br />
Nun, mit der Zusage zum Admiral unter ihrer Hoheit Angela der Ersten berufen zu werden, wird Graf Guido von und zu Deregulieringen in der Thronfolgerliste beachtlich nach oben rutschen. Tägliche Audienzen mit der <span style="text-decoration:line-through;">Kaiserin </span>Kanzlerin scheinen gewiss, genauso wie eine spaßige Zeit während der „Stabilisierung“ der Oberfläche auf deutschen wirtschafts- und Territorialgewässern.<br />
Die vernichtende Niederlage und die in der Geschichte ungeahnten Verluste des Feindes, ob seiner Unfähigkeit die inneren Machtkämpfe (gestärkt durch Überläufer wie Herr Clemenzius und dem russischen Zaren sehr nahestehende Generäle wie der Prinz von Hannover) in den Griff zu kriegen, wird nun an der Heimatfront mit großzügiger Vergabe von Orden und Beförderungen belohnt. Doch, auch dieser scheinbar glorreiche und heldenhafte Sieg bleibt nicht unbefleckt. Die gestärkte Entourage um Graf Guido wird sich nicht so leicht unterkriegen lassen, und, trotzdem immer noch Kapitänin, wird Madame Merkél gewisse Zugeständnisse machen müssen. So werden die Großgrundbesitzer weitere Freiheiten erhalten und öfters mit Petitionen zur „Entwirrung von Bürokratiestrukturen“ bei der Kanzlerin vorstellig werden. Ob der Gelbe Graf sich am Hofe behaupten kann, bleibt abzuwarten. Doch vier Jahre scheinen Zeit genug, einen bleibenden Eindruck beim gemeinen Volke zu hinterlassen.<br />
HippHipp, Huuuurrrraaaaah!<br />
Der Guido, der is da!</p>
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